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Wer auf dem Sound der 80ziger steht der dürfte hier gut auf seine Kosten kommen. 11x plus Instrumentalem Bonussong wird hier gut Gas gegeben, auch wenn ich oft über das Bayrische Englisch schmunzeln muss (Nein!!!! Ich beherrsche die Sprache nicht besser, aber kann trotzdem beurteilen wie das klingt). Offbeat Freunde können auch hochjauchzend Jubeln, denn genau dieser Sound wird hier des Öfteren eingestreut. Einfach ehrliche Musik der Straße von Skins für Skins. Auch das Saxophon, was hier oft zum Einsatz kommt, gefällt! Nur dem Song „Bayernland“ kann ich absolut nichts abgewinnen. Hier kann ich mich nicht wirklich entscheiden ob ich Lachen oder Weinen soll. Gesamteindruck: Solides Album und mit Suburban Bootboys haben sie sogar einen kleinen Hit geschrieben. Erwähnt sei noch das der Song „Auswärtsspiel“ vom „Kick It Sampler“ noch einmal Neu eingespielt wurde! 2- FRANK

Bordsteinkante:
Vielleicht kennt der ein oder andere die Bayern von Mummy’s Darlings, noch von den beiden Sunny Bastards Samplern. Die beiden dort vertreten Songs gibt es hier übrigens in einer neuen Version + 10 weitere Songs incl. Instrumental Song. Die Darlings sorgen mit ihrem Sound für ne gute Schlagseite im traditionellen Oi/ Skinhead Bereich. Durch den Einbau eines Saxophons bei einigen Songs, erinnert mich das ganze etwas an die alten Blaggers. Ansonsten klingt das ganz, nach dem Skinhead Sound der Strasse, mit fetten Chören und einer etwas hellern Stimme like Willi Wucher und ganz ohne Metaleinflüsse. Textlich gibt es von Deutsch bis Englisch über’s Auswärtsspiel, Weekdend Warriors, Skinhead Summertime, She’s A Queen… bis hin Bayernland. Freunde der kurzen Haare werden hier sicherlich ihre wahre Freude dran haben und sollten einfach mal die kostenlosen Hörproben auf der Sunny Seite antesten.  -nasty-

Raumschiff Wucherpreis:
Das Debut-Album der Bayern-Oi!´s, wenn ich das mal so sagen darf... Also der Albumtitel kündigt da ja quasi ein reines Rock and Roll Gewitter an, aber von sturmtruppenden Rockandrollern sind die hier vertretenen 11 + 1 Songs meilenweit entfernt. Bodenfester, traditioneller Oi!/Streetpunk mit lustigen Einlagen trifft es wohl besser. Bisweilen kommt ein Saxophon zum Einsatz (dann erinnerts an Stage Bottles), ferner wird auch ganz gern mal in bayerischer Mundart gesungen (das ist zwar originell, aber bisweilen auch etwas gewöhnungsbedürftig...), und die wahlweise in englisch und deutsch vorgetragenen Songs bewegen im gehobenen Mid-Tempo Stil mit ordentlichen Melodien. Dazu gibt’s bisweilen immer wieder gern gehörte Chöre... – ich sag ja, es ist schlicht und ergreifend ein Oi!-Album..., und das ist auch gut so! W.W.

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"Trinken Sie einen Schluck, Captain. Und spitzen Sie die Ohren. Gleich wird's bumsen!" Mit diesem Zitat aus dem Streifen "Zwei glorreiche Halunken" beginnt das Album. Passender könnte es nicht sein. "Gleich wird's Bumsen" und Zack! Los geht's. Die Stormtroopers of Rock'n'Roll, genannt "Mummy's Darlings" sind da. Und wie! Ich war selten von einer Skin-Band von Beginn an so angetan, wie von den Mummy's Darlings. Okay, nicht ganz. Da gab es schon einige Gruppen, gerade in den letzten Jahren und in den 90ern, doch keine Skinhead Band schaffte es, den Skinhead Rock'n'Roll auf diese Art und Weise zu spielen wie die Mummy's Darlings aus München. Traditionell gehaltener Sound (unterstützt mit einem Saxophon), viel Ska-Einlagen und einen Chor / Sound der einen unglaublich geilen Druck erzeugt. Der Sänger Wastl paßt zu der Musik wie die Faust aufs Auge. Er schafft es bei den harten Tönen die richtigen Tonlagen zu finden und wenn es etwas lockerer zugeht, läßt er das den Hörern durch einen passenden Gesang spüren. Der Gesang und die gesamte Musik, die dahinter steckt, hat einen eigenen, spürbaren, Charakter.

Die Band war mir flüchtig schon immer ein Begriff, doch habe ich mich nie weiter damit beschäftigt. Beim diesjährigen Broilers Gig in München, waren die Mummy's Darlings dann Vorband und ich checkte irgendwie erst sehr spät, daß das die Band ist, von der ich schon hörte... den Namen konnte ich irgendwie nicht mehr zuordnen. Jedenfalls gefiel mir die Live-Performance der Bajuwaren sehr und auch das was durch die Boxen gebleut wurde. Das Lied "Helden der Straße" kam Live z.B. unglaublich geil rüber. Deswegen ging mir dieses Lied nicht mehr aus dem Kopf. Um so glücklicher war ich, als ich es auf dem Album vorfand. Ein weiteres Lied, was mir in Erinnerung blieb, war der Song "Bayernland", der auf bairisch gesungen wird und den man nicht ganz so ernst nehmen sollte. Denn dann ist er richtig gut. Die restlichen Lieder werden fast ausschließlich auf Englisch gesungen, was die traditionelle Note noch einmal unterstreicht, auch wenn es ein sehr bajuwarisches Englisch ist, was aber irgendwie nett wirkt. Die Themen der Lieder haben sich in all den Jahren des Skinhead Kults nicht verändert, aber das macht in diesem Falle gar nichts, denn die Art und Weise, wie die Musik gespielt wird ist zwar nicht neu, aber hat einen eigenen Charakter und dieser sorgt dafür, daß keinerlei Langeweile aufkommt.

Insgesamt sind 12 Songs auf dem Debüt-Album von Mummy's Darlings zu finden (das 12. Lied ist eine Instrumental-Version von "Bayernland"). Die Spieldauer beträgt 42:33 Minuten. Die Gestaltung des Albums läßt keine Wünsche offen. Ein passendes Artwork und alle Infos die man benötigt sind vorhanden.

Insgesamt sind 12 Songs auf dem Debüt-Album von Mummy's Darlings zu finden (das 12. Lied ist eine Instrumental-Version von "Bayernland"). Die Spieldauer beträgt 42:33 Minuten. Die Gestaltung des Albums läßt keine Wünsche offen. Ein passendes Artwork und alle Infos die man benötigt sind vorhanden.

Anspieltipps sind neben den oben genannten Liedern "Helden der Straße" und "Bayernland" ("ja in Bayern ham wir tolle Bräuche und die Männer dicke Bäuche") den Gassenhauer und Opener des Albums "Burn Baby Burn" ("Stormtroopers of Rock'n'Roll / ultraviolent horrorshow / we kick down walls we have a say we are here to stay"), "Weekend Warriors" & die Ballade "She's a queen".

Fazit: Mummy's Darlings spielen traditionellen Skinhead Rock'n'Roll, fern von irgendwelcher Politik und irgendwelchen Distanzierungen gegen Gott und die Welt. Dadurch, daß sie ihre Musik so spielen wie sie sie spielen und die ehrliche Art und Weise, die dahinter steckt, haben sie weitere Stellungnahmen nicht nötig. Im Gegensatz zu so manch anderen "Skin" Bands der heutigen Zeit, besinnen sich die Münchner auf ihre Roots und das was dabei raus kam ist der Hammer. Für alle Freunde des klassischen Oi! / Skinhead Rock'n'Roll ein Pflichtkauf und für alle anderen eigentlich auch, wenn man der Musik nicht ganz abgeneigt ist. Neben Stomper 98 sind die Mummy's Darlings der deutsche Geheimtipp, was diese Sparte angeht. (sk)

 

Bezirk 7:
Lang ist’s her, dass mir Mummy’s Darlings Bassistin Emi zum gemeinsamen Jahrestag das Lied „Wie a Glock’n“ (unter dem Pseudonym „Marianne Mendt“) aufgenommen und auf einer Parfümgetränkten Kassette zugeschickt hat,.. aber ich bin nicht nachtragend!  Mit weiteren Schergen aus dem Weißwurstsektor  spielt man hier seinen Debüttonträger vor, der für ein Erstlingswerk wirklich nett zu hören ist.  Hauptsächlich bleibt man dem traditionellen Skinhead Sound verbunden, und ist fest im Mitteltempo verankert – ab und an unterlegt mit Saxophon (das zwar ein paar mal vielleicht etwas zu laut, aber auf jeden Fall nett zur melodischen Unterstreichung der Songs beiträgt), was dann teilweise auch an Blanc Estoc zur Zeit der „Froinde und anderes..“ erinnert. Die Produktion ist frisch, fromm und fröhlich frei gehalten, ohne viel Geschnörkel und betont nicht überproduziert. Das gefällt. So gibt es am Ende 11 Songs in Deutsch&Englisch (wobei die heimische Mundart der Band doch eher liegt..) Das Kreuz der Aufmachung ist ebenfalls gut gelöst worden, so gibt es einige Fotos und alle Texte zum nachverfolgen der Geschehnisse. Mit „Bayernland“ hat man dann auch noch `ne richtige Spaßnummer im Programm (und das man das Stück zusätzlich noch mal als Instrumental zum aufsingen der eigenen Region, quasi Karaoke-like, draufgepackt hat, finde ich `ne ganz amüsante Idee). Wie gesagt, die deutschen Nummern sind hier für mich klar der Sieger und so gehen meine Anpeiltipps hier, fließend wie Hacker-Pschorr,  zu „Auswärtsspiel“ & „Bayernland“.  Vielleicht beim nächsten mal etwas mehr auf deutsch (gerne auch in Mundart- des passt scho’!), das liegt der Band glaube ich mehr.

 

more to come!

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